Polyvalenz der Bachelor-StudiengĂ€nge – bundesweite Ansicht
Werden an Ihrer Hochschule polyvalente BachelorstudiengÀnge angeboten?
2022
Ja, die BachelorstudiengĂ€nge fĂŒr alle angebotenen Lehramtstypen sind polyvalent
Ja, die BachelorstudiengĂ€nge fĂŒr einige der angebotenen Lehramtstypen sind polyvalent
Nein, aber geplant
Nein
Keine Angabe
2020
Ja, die BachelorstudiengĂ€nge fĂŒr alle angebotenen Lehramtstypen sind polyvalent
Ja, die BachelorstudiengĂ€nge fĂŒr einige der angebotenen Lehramtstypen sind polyvalent
Nein, aber geplant
Nein
2016
Ja, die BachelorstudiengĂ€nge fĂŒr alle angebotenen Lehramtstypen sind polyvalent
Ja, die BachelorstudiengĂ€nge fĂŒr einige der angebotenen Lehramtstypen sind polyvalent
Nein, aber geplant
Nein
2014
Ja, die BachelorstudiengĂ€nge fĂŒr alle angebotenen Lehramtstypen sind polyvalent
Ja, die BachelorstudiengĂ€nge fĂŒr einige der angebotenen Lehramtstypen sind polyvalent
Nein, aber geplant
Nein
Keine Angabe
2012
Ja, die BachelorstudiengĂ€nge fĂŒr alle angebotenen Lehramtstypen sind polyvalent
Ja, die BachelorstudiengĂ€nge fĂŒr einige der angebotenen Lehramtstypen sind polyvalent
Nein, aber geplant
Nein
Das Studienmodell des polyvalenten Bachelors ermöglicht es den Absolventinnen und Absolventen, nach dem Abschluss sowohl einen lehramtsbezogenen Master-Studiengang als auch einen fachspezifischen Master-Studiengang zu beginnen. So kann ĂŒberprĂŒft werden, ob der Lehramtsberuf die richtige Wahl ist oder die berufliche Zukunft in einem fachspezifischen Berufsfeld liegt. Dies stellt eine Möglichkeit dar, die Rekrutierung von Lehramtsstudierenden zu fördern und zu gewĂ€hrleisten, dass geeignete Studierende das Berufsfeld Schule wĂ€hlen. Diese Frage ist allerdings nur fĂŒr Hochschulen relevant, die Bachelor-StudiengĂ€nge anbieten.
Diese Darstellung beruht auf Angaben aller Hochschulen, die geantwortet haben und auf die diese Frage zutrifft.
Anmerkungen
- Ruprecht-Karls-UniversitĂ€t Heidelberg: Die BA-StudiengĂ€nge fĂŒr das gymnasiale Lehramt sind polyvalent; der BA-Studiengang Gerontologie, Gesundheit und Care (berufl. Lehramt) ist nicht polyvalent
- Eberhard Karls UniversitĂ€t TĂŒbingen: Der Bachelor of Education ist zwar eindeutig auf eine spĂ€tere TĂ€tigkeit als Lehrkraft ausgerichtet, jedoch kann in vielen FĂ€chern nach dem Abschluss des B.Ed. direkt ein Fachmasterstudiengang begonnen werden.
- Friedrich-Alexander-UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg: Studierende des Gymnasiallehramts haben die Möglichkeit unter Anerkennung der Leistungen des Lehramtsstudiums in einem zusĂ€tzlichen Semester den Master zu erwerben.
- UniversitĂ€t Passau: Eine polyvalente Struktur ist nur fĂŒr das Lehramt an Realschulen vorgesehen.
- Justus-Liebig-UniversitĂ€t GieĂen: GrundsĂ€tzlich ist ein Wechsel nach dem B.Ed. in einen anderen Masterstudiengang oder alternativ aus einem anderen Bachelor-Studiengang in den M.Ed. möglich, jedoch ggf. mit Auflagen verbunden, da bereits frĂŒhzeitig im Bachelor eine Orientierung auf das Lehramt an beruflichen Schulen erfolgt.
- Rheinisch-WestfĂ€lische Technische Hochschule Aachen: Polyvalente StudienverlĂ€ufe aus anderen StudiengĂ€ngen werden berĂŒcksichtigt.
- WestfĂ€lische Wilhelms-UniversitĂ€t MĂŒnster: Der Zwei-Fach-Bachelor (kann zum Lehramtstyp 4 fĂŒhren) ist vollstĂ€ndig polyvalent.
- UniversitÀt Koblenz-Landau (Koblenz): Verbindliche Festlegung auf die Schulform erfolgt zum 5. Semester des Bachelorstudiengangs.
- UniversitĂ€t Paderborn: Die Entscheidung fĂŒr das Lehramt wird mit der Einschreibung zum Bachelor getroffen; nichtsdestotrotz ist Polyvalenz und damit die Möglichkeit eines Wechsels gegeben.
- UniversitĂ€t OsnabrĂŒck: GrundsĂ€tzlich sind die BachelorabschlĂŒsse im genannten Sinne polyvalent, wobei nicht alle FĂ€cherkombinationen oder Belegungen von Professionalisierungsbereiches aussichtsreich sind.
- UniversitĂ€t Hamburg: FĂŒr alle LehramtsstudiengĂ€nge ist nach Abschluss des Bachelorstudiengangs der Ăbergang in ausgewĂ€hlte M.A. bzw. M. Sc.-StudiengĂ€nge möglich
- Ruprecht-Karls-UniversitĂ€t Heidelberg: Die BA-StudiengĂ€nge fĂŒr das gymnasiale Lehramt sind polyvalent; der BA-Studiengang Gerontologie, Gesundheit und Care (berufl. Lehramt) ist nicht polyvalent
- Friedrich-Alexander-UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg: Studierende des Gymnasiallehramts haben die Möglichkeit unter Anerkennung der Leistungen des Lehramtsstudiums in einem zusĂ€tzlichen Semester den Master zu erwerben.
- Humboldt-UniversitÀt zu Berlin: Es handelt sich um BachelorstudiengÀnge mit Lehramtsoption oder -bezug. Nach dem Bachelorstudium ist ein Lehramtsmasterstudium oder ein anderes Masterstudium möglich.
- Justus-Liebig-UniversitĂ€t GieĂen: GrundsĂ€tzlich ist ein Wechsel nach dem B.Ed. in einen anderen Masterstudiengang oder alternativ aus einem anderen Bachelor-Studiengang in den M.Ed. möglich, jedoch ggf. mit Auflagen verbunden, da bereits frĂŒhzeitig im Bachelor eine Orientierung auf das Lehramt an beruflichen Schulen erfolgt.
- Europa-UniversitÀt Flensburg: Die StudiengÀnge sind polyvalent, allerdings wird im 5./6. Semester des Bachelorstudiums eine Spezialisierung auf Lehramtstypen-bezogene Inhalte angeboten.
- UniversitĂ€t Paderborn: Die Entscheidung fĂŒr das Lehramt wird mit der Einschreibung zum Bachelor getroffen; nichtsdestotrotz ist Polyvalenz und damit die Möglichkeit eines Wechsels gegeben.
- UniversitĂ€t Stuttgart: An der UniversitĂ€t Stuttgart ist der regulĂ€re gymnasiale Lehramts-Masterstudiengang noch nicht eingerichtet, allerdings ein Modell-Master of Education, der auf Bachelorabsolventen der Mathematik oder Physik ausgerichtet ist. In diesem Modell-Master of Education fĂ€llt die Entscheidung fĂŒr ein Lehramt erst zum Master.
- Eberhard Karls UniversitĂ€t TĂŒbingen: Lehramt-Bachelor können mit einem Fach-Master fortgefĂŒhrt werden, wenn unter UmstĂ€nden (je nach Fach) zusĂ€tzliche Studienleistungen nachgewiesen werden.
- Katholische UniversitĂ€t EichstĂ€tt-Ingolstadt: An der KU EichstĂ€tt-Ingolstadt beinhaltet das LehramtPlus Bachelor und Staatsexamen, anschlieĂend kann der Master gemacht werden. Voraussetzung fĂŒr den Master ist der Bachelorabschluss oder das Staatsexamen.
- Friedrich-Alexander-UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg: Nur in der Berufs- und WirtschaftspĂ€dagogik.
- UniversitÀt Passau: Betrifft den Lehramtstyp 3 Realschule B.Ed./M.Ed.
- Freie UniversitÀt Berlin: Bachelorstudierende mit Lehramtsoption haben grundsÀtzlich auch Zugang zu fachwissenschaftlichen MasterstudiengÀngen.
- Technische UniversitÀt Berlin: Polyvalenz ist zwar prinzipiell bis zum Bachelorabschluss gegeben, die TU Berlin kennzeichnet aber mit der Bezeichnung 'lehramtsbezogene BachelorstudiengÀnge' ihre StudienfÀcher bzw. beruflichen Fachrichtungen eindeutig.
- Humboldt-UniversitÀt zu Berlin: Die BachelorstudiengÀnge werden mit einer Lehramtsoption oder einem Lehramtsbezug angeboten. Abschlussziel Bachelor of Arts oder Bachelor of Science, nicht Bachelor of Education.
- UniversitĂ€t Bremen: Es gibt bereits einen Professionalisierungsbereich im Bachelor, so dass nur von einer eingeschrĂ€nkten Polyvalenz gesprochen werden kann. Beim Lehramtstyp 1 ist der Professionalisierungsanteil sehr hoch, ein Ăbergang auĂer in einen Master of Education nur in andere pĂ€dagogische MasterstudiengĂ€nge möglich. Beim Lehramtstyp 4 ist der Professionalisierungsbereichsanteil kleiner, so dass ein Ăbergang in fachwissenschaftliche MasterstudiengĂ€nge eher möglich ist.
- Justus-Liebig-UniversitĂ€t GieĂen: Im Bachelor des beruflichen Lehramts sind bereits Elemente fĂŒr das Unterrichtsfach sowie die Grundwissenschaften (Bildungswissenschaften) enthalten. Sowohl Fachrichtung als auch Unterrichtsfach sind jedoch polyvalent ausgerichtet, sodass ein Wechsel in das Lehramt hinein oder aus diesem heraus gut möglich ist.
- Stiftung UniversitÀt Hildesheim: Die Zwei-FÀcher-Bachelor-StudiengÀnge sind beide polyvalent, sie umfassen lehramtsbezogene und nicht lehramtsbezogene Studienvarianten. Wechselmöglichkeit zwischen den Varianten ist ohne Zeitverlust in der Regel bis zum dritten Semester gegeben.
- Carl von Ossietzky UniversitÀt Oldenburg: Es gibt sowohl Equal-Modelle (allgemeinbildende StudiengÀnge) als auch Major-Minor-Modelle (SonderpÀdagogik/WirtschaftspÀdagogik).
- Rheinisch-WestfÀlische Technische Hochschule Aachen: Es werden nur (polyvalente) lehramtsbezogene BachelorstudiengÀnge angeboten.
- WestfĂ€lische Wilhelms-UniversitĂ€t MĂŒnster: Beim Lehramtsmodell fĂŒr Gymnasien und Gesamtschulen sowie Lehramt an Berufskollegs an der WWU MĂŒnster haben die Studierenden die Möglichkeit, entweder eine berufliche TĂ€tigkeit oder sowohl einen fachwissenschaftlichen Master als auch den Master of Education aufzunehmen, sofern sie die jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen erfĂŒllen. Beim Lehramt an Haupt- und Realschulen kann von einer zwar vorhandenen, aber doch eingeschrĂ€nkten Polyvalenz ausgegangen werden. Beim Lehramt an Grundschulen kann nicht mehr von einem polyvalenten Studium ausgegangen werden, was aber durch die gesetzlichen Vorgaben bedingt ist.
- Technische UniversitĂ€t Kaiserslautern: In Rheinland-Pfalz ist laut Landesverordnung die Wahl des Lehramtstyps bis zu Beginn des fĂŒnften Semesters möglich.
- Friedrich-Schiller-UniversitĂ€t Jena: Die einzige Ausnahme: Der Studiengang Bachelor of Science Wirtschaftswissenschaften mit den Studienrichtungen WirtschaftspĂ€dagogik I und II ist polyvalent. Sowohl der Master of Science bzw. Master of Education (Wahlmöglichkeit der Studierenden) WirtschaftspĂ€dagogik I und II befĂ€higt laut ThĂŒringer Lehrerbildungsgesetz zur Aufnahme des Referendariats.
- UniversitĂ€t Duisburg-Essen: Studierende schreiben sich in einen Lehramts-Bachelor ein, sie können aber auch ggf. mit einem Fach-Bachelor in einen Master of Education wechseln. Sie können mit einem Lehramts-Bachelor ggf. in einen Fach-Master wechseln. In NRW muss der Bachelor lehramtsspezifische Anteile enthalten, um fĂŒr den Vorbereitungsdienst zu qualifizieren, das ist ebenfalls zu berĂŒcksichtigen.
- UniversitĂ€t Paderborn: Die UniversitĂ€t Paderborn bietet einen Bachelor of Education an, der im Sinne von Polyvalenz u.a. Ausstiegsmöglichkeiten in andere Berufsfelder nach dem Bachelor eröffnet. Rein polyvalente BachelorstudiengĂ€nge gibt es fĂŒr die FĂ€cher Elektrotechnik, Maschinenbau, Wirtschaftswissenschaften jeweils in Kombination mit affinen Fachrichtungen.
- PĂ€dagogische Hochschule Freiburg University of Education: Die BachelorstudiengĂ€nge im Lehramtsbereich weisen (nicht zuletzt aufgrund des Quedlinburger Beschlusses von 2005) deutlichen Lehramtsbezug auf, bieten aber die Möglichkeit des Ăbergangs in nicht-lehramtsbezogene und/oder fachwissenschaftliche MasterstudiengĂ€nge und/oder lehramtsbezogene MasterstudiengĂ€nge anderer Schulstufen. Die Zulassungssatzungen der MasterstudiengĂ€nge enthalten dazu spezifische Angaben.
- PĂ€dagogische Hochschule Heidelberg: Es werden noch LehramtsstudiengĂ€nge in grundstĂ€ndiger Struktur mit Abschluss Staatsexamen durchgefĂŒhrt, letzte Zulassung im SoSe 2015. Die BachelorstudiengĂ€nge sind lehramtsbezogen, aber polyvalent angelegt (Abschluss Bachelor).
- PĂ€dagogische Hochschule Ludwigsburg: Die Entscheidung fĂŒr einen Lehramtstyp kann unter bestimmten Voraussetzungen beim Ăbergang in die Masterphase geĂ€ndert werden.
- Bergische UniversitĂ€t Wuppertal: Alle TeilstudiengĂ€nge der polyvalenten BachelorstudiengĂ€nge (die meisten TeilstudiengĂ€nge des Kombinatorischen Bachelor of Arts; alle TeilstudiengĂ€nge des Kombinatorischen Studiengangs Bachelor of Education (Ziel M.Ed. SonderpĂ€dagogische Förderung), alle TeilstudiengĂ€nge des Bachelor of Applied Science sowie zahlreiche StudiengĂ€nge zum Bachelor of Science) sind auf den Zugang zu einem Studiengang Master of Education abgestimmt. FĂŒr zahlreiche TeilstudiengĂ€nge und StudiengĂ€nge ist die Bachelorphase schulformspezifisch profiliert.
- UniversitĂ€t zu Köln: Polyvalente Struktur im Lehramt Berufskolleg (Kombination groĂe und kleine berufliche Fachrichtung). Hier wird ausschlieĂlich ein Master of Education mit polyvalenten Zugangsmöglichkeiten angeboten.
- Johannes Gutenberg-UniversitĂ€t Mainz: Der Bachelor of Education ist ein lehramtsbezogener Studiengang. Es gibt an der JGU Mainz verschiedene Master sowie Master of Science-StudiengĂ€nge, zu denen auch Absolventinnen und Absolventen des Bachelor of Education zugelassen werden können. Die Entscheidung fĂŒr eine Zielschulart wird zum 5. Semester im Bachelor of Education-Studiengang getroffen, spĂ€testens mit der Anmeldung der Bachelorarbeit. Der Master of Education-WirtschaftspĂ€dagogik baut auf einem Bachelor of Science-Studiengang auf. Hier fĂ€llt die Entscheidung fĂŒr das Lehramt mit Wahl des Masters. Das ist aber der einzige Fall.
- UniversitĂ€t Bielefeld: Im Modellversuch 2002 hatte die UniversitĂ€t Bielefeld ein durchgehend polyvalentes Angebot. Mit dem Lehrerausbildungsgesetz 2009, seit dem WS 2011/12 in Bielefeld umgesetzt, kann Polyvalenz fĂŒr das Lehrerstudium nicht mehr aufrechterhalten werden.
- UniversitĂ€t Bayreuth: Gilt fĂŒr die StudiengĂ€nge des Lehramts an Gymnasien.
- UniversitÀt Konstanz: Polyvalent ist Lehramtstyp 5 - WirtschaftspÀdagogik: Bachelor-Studiengang Wirtschaftswissenschaften wird mit verschiedenen Vertiefungsrichtungen angeboten, unter anderem Vertiefungsrichtung WirtschaftspÀdagogik.
- Friedrich-Alexander-UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg: Nur in der Berufs- und WirtschaftspĂ€dagogik
- UniversitÀt Passau: Betrifft den Lehramtstyp 3 Realschule B.Ed./M.Ed.
- Freie UniversitÀt Berlin: Bachelorstudierende mit Lehramtsoption haben grundsÀtzlich auch Zugang zu fachwissenschaftlichen MasterstudiengÀngen.
- Technische UniversitÀt Berlin: Polyvalenz ist zwar prinzipiell bis zum Bachelorabschluss gegeben, die TU kennzeichnet aber mit der Bezeichnung "lehramtsbezogene BachelorstudiengÀnge" ihre StudienfÀcher bzw. beruflichen Fachrichtungen eindeutig.
- Humboldt-UniversitÀt zu Berlin: In der Regel werden nur polyvalente BachelorstudiengÀnge angeboten, die eine Lehramtsoption haben. In den BachelorstudiengÀngen GrundschulpÀdagogik, Philosophie/Ethik, Physik und Rehabilitationswissenschaften gibt es einen Lehramtsbezug.
- UniversitĂ€t Bremen: Es gibt bereits einen Professionalisierungsbereich im BA, so dass nur von einer eingeschrĂ€nkten Polyvalenz gesprochen werden kann. Beim Lehramtstyp 1 ist der Professionalisierungsanteil sehr hoch, ein Ăbergang auĂer in einen M.Ed. nur in andere pĂ€dagogische MasterstudiengĂ€nge möglich. Beim Lehramtstyp 4 ist der Professionalisierungsbereichsanteil kleiner, so dass ein Ăbergang in fachwissenschaftliche MasterstudiengĂ€nge eher möglich ist.
- Stiftung UniversitÀt Hildesheim: Die Zwei-FÀcher-Bachelor-StudiengÀnge sind beide polyvalent, sie umfassen lehramtsbezogene und nicht lehramtsbezogene Studienvarianten. Wechselmöglichkeit zwischen den Varianten ist ohne Zeitverlust in der Regel bis zum dritten Semester gegeben.
- Carl von Ossietzky UniversitÀt Oldenburg: Es gibt sowohl Equal-Modelle (allgemeinbildende StudiengÀnge) als auch Major-Minor-Modelle (SonderpÀdagogik / WirtschaftspÀdagogik).
- Rheinisch-WestfÀlische Technische Hochschule Aachen: Es werden nur (polyvalente) lehramtsbezogene BachelorstudiengÀnge angeboten.
- WestfĂ€lische Wilhelms-UniversitĂ€t MĂŒnster: Beim Lehramtsmodell fĂŒr Gymnasien und Gesamtschulen sowie Lehramt an Berufskollegs an der WWU MĂŒnster haben die Studierenden die Möglichkeit, entweder eine berufliche TĂ€tigkeit oder sowohl einen fachwissenschaftlichen Master als auch den Master of Education aufzunehmen, sofern sie die jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen erfĂŒllen. Beim Lehramt an Haupt- und Realschulen kann von einer zwar vorhandenen, aber doch eingeschrĂ€nkten Polyvalenz ausgegangen werden. Beim Lehramt an Grundschulen kann nicht mehr von einem polyvalenten Studium ausgegangen werden, was aber durch die gesetzlichen Vorgaben bedingt ist.
- Technische UniversitĂ€t Kaiserslautern: In Rheinland-Pfalz ist die Wahl des Lehramtstyps bis zu Beginn des fĂŒnften Semesters möglich.
- Friedrich-Schiller-UniversitĂ€t Jena: Die einzige Ausnahme: Der Studiengang Bachelor of Science Wirtschaftswissenschaften mit den Studienrichtungen WirtschaftspĂ€dagogik I und II ist polyvalent. Sowohl der Master of Science bzw. Master of Education (Wahlmöglichkeit der Studierenden) WirtschaftspĂ€dagogik I und II befĂ€higt laut ThĂŒringer Lehrerbildungsgesetz zur Aufnahme des Referendariats.
- UniversitĂ€t Duisburg-Essen: Studierende schreiben sich in einen Lehramts-BA ein, sie können aber auch ggf. mit einem Fach-BA in einen M.Ed. wechseln. Sie können mit einem Lehramts-BA ggf. in einen Fach-MA wechseln. In NRW muss der BA lehramtsspezifische Anteile enthalten, um fĂŒr den Vorbereitungsdienst zu qualifizieren, das ist ebenfalls zu berĂŒcksichtigen.
- UniversitĂ€t Paderborn: Die UniversitĂ€t Paderborn bietet einen B.Ed. an, der im Sinne von Polyvalenz u.a. Ausstiegsmöglichkeiten in andere Berufsfelder nach dem Bachelor eröffnet. Rein polyvalente BachelorstudiengĂ€nge gibt es fĂŒr die FĂ€cher Elektrotechnik, Maschinenbau, Wirtschaftswissenschaften jeweils in Kombination mit affinen Fachrichtungen.
- PĂ€dagogische Hochschule Ludwigsburg: Ănderungen zum WS 2015/16; dann komplette Umstellung auf Bachelor-/MasterabschlĂŒsse auch fĂŒr alle LehramtsstudiengĂ€nge.
- Bergische UniversitĂ€t Wuppertal: Alle TeilstudiengĂ€nge der polyvalenten BachelorstudiengĂ€nge (die meisten TeilstudiengĂ€nge des Kombinatorischen Bachelor of Arts; alle TeilstudiengĂ€nge des Kombinatorischen Studiengangs Bachelor of Education (Ziel M.Ed. SonderpĂ€dagogische Förderung), alle TeilstudiengĂ€nge des Bachelor of Applied Science sowie zahlreiche StudiengĂ€nge zum Bachelor of Science) sind auf den Zugang zu einem Studiengang Master of Education abgestimmt. FĂŒr zahlreiche TeilstudiengĂ€nge und StudiengĂ€nge ist die Bachelorphase schulformspezifisch profiliert.
- UniversitĂ€t zu Köln: Wir erproben derzeit eine polyvalente Struktur im Bereich Berufskolleg (Kombination groĂe und kleine berufliche Fachrichtung).
- Johannes Gutenberg-UniversitĂ€t Mainz: Der B.Ed. ist ein lehramtsbezogener Studiengang. Es gibt an der JGU verschiedene M.A. sowie M.Sc.-StudiengĂ€nge, zu denen auch Absolventeninnen und Absolventen des B.Ed. zugelassen werden können. Die Entscheidung fĂŒr eine Zielschulart wird zum 5. Semester im B.Ed.-Studiengang getroffen, spĂ€testens mit der Anmeldung der Bachelorarbeit.
- UniversitĂ€t Bielefeld: Im Modellversuch 2002 hatte die UniversitĂ€t Bielefeld ein durchgehend polyvalentes Angebot. Mit dem Lehrerausbildungsgesetz 2009, ab dem WS 2011/12 in Bielefeld umgesetzt, kann Polyvalenz fĂŒr das Lehrerstudium nicht mehr aufrecht erhalten werden.
- Karlsruher Institut fĂŒr Technologie: -1
- UniversitÀt Konstanz: Polyvalent ist Lehramtstyp 5 - WirtschaftspÀdagogik: Bachelor-Studiengang Wirtschaftswissenschaften wird mit verschiedenen Vertiefungsrichtungen angeboten, unter anderem Vertiefungsrichtung WirtschaftspÀdagogik.
- Katholische UniversitÀt EichstÀtt-Ingolstadt: BachelorstudiengÀnge sind an der Katholischen UniversitÀt EichstÀtt-Ingolstadt integriert möglich.
- Friedrich-Alexander-UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg: Nur in der Berufs- und WirtschaftspĂ€dagogik
- UniversitÀt Passau: -1
- Freie UniversitÀt Berlin: Bachelorstudierende mit Lehramtsoption haben grundsÀtzlich auch Zugang zu fachwissenschaftlichen MasterstudiengÀngen.
- Technische UniversitÀt Berlin: Polyvalenz ist prinzipiell bis zum Bachelorabschluss gegeben, die TU kennzeichnet aber mit der Bezeichnung "lehramtsbezogene BachelorstudiengÀnge" ihre StudienfÀcher bzw. beruflichen Fachrichtungen eindeutig.
- Humboldt-UniversitÀt zu Berlin: In der Regel werden nur polyvalente BachelorstudiengÀnge angeboten; in den lehramtsbezogenen BachelorstudiengÀngen nur GrundschulpÀdagogik, Philosophie/Ethik, Physik und Rehabilitationswissenschaften.
- UniversitĂ€t Bremen: Es gibt bereits einen Professionalisierungsbereich im BA, so dass nur von einer eingeschrĂ€nkten Polyvalenz gesprochen werden kann. Beim LA Typ 1 ist der Professionalisierungsanteil sehr hoch, ein Ăbergang auĂer in einen M.Ed. nur in andere pĂ€dagogische MasterstudiengĂ€nge möglich.
- Technische UniversitÀt Darmstadt: Bereits im Bachelor werden lehramtsspezifische Module angeboten. Dennoch haben fast alle Studierenden im polyvalenten Bachelor, ihre Entscheidung Lehrer zu werden, bereits vor Studienbeginn getroffen.
- Stiftung UniversitÀt Hildesheim: Die Zwei-FÀcher-Bachelor-StudiengÀnge sind beide polyvalent, sie umfassen lehramtsbezogene und nicht lehramtsbezogene Studienvarianten. Wechselmöglichkeit zwischen den Varianten ist ohne Zeitverlust in der Regel bis zum dritten Semester gegeben.
- WestfĂ€lische Wilhelms-UniversitĂ€t MĂŒnster: Beim Lehramtsmodell fĂŒr Gymnasien und Gesamtschulen sowie Lehramt an Berufskollegs an der WWU MĂŒnster haben die Studierenden die Möglichkeit, entweder eine berufliche TĂ€tigkeit oder sowohl einen fachwissenschaftlichen Master als auch den Master of Education aufzunehmen, sofern sie die jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen erfĂŒllen. Beim Lehramt an Haupt- und Realschulen kann von einer zwar vorhandenen, aber doch eingeschrĂ€nkten Polyvalenz ausgegangen werden. Beim Lehramt an Grundschulen kann nicht mehr von einem polyvalenten Studium ausgegangen werden, was aber durch die gesetzlichen Vorgaben bedingt ist.
- UniversitÀt Duisburg-Essen: Studierende schreiben sich in einen Lehramts-BA ein, Sie können aber auch mit einem Fach-BA in einen MA Ed. wechseln. Sie können mit einem LA-BA in einen Fach-MA wechseln.
- UniversitĂ€t Paderborn: Die UniversitĂ€t Paderborn bietet einen B.Ed. an, der im Sinne von Polyvalenz u.a. Ausstiegsmöglichkeiten in andere Berufsfelder nach dem Bachelor eröffnet. Rein polyvalente BachelorstudiengĂ€nge gibt es fĂŒr Elektrotechnik, Maschinenbau, Wirtschaftswissenschaften jeweils in Kombination mit affinen Fachrichtungen.
- Bergische UniversitĂ€t Wuppertal: Alle TeilstudiengĂ€nge der polyvalenten BachelorstudiengĂ€nge (die meisten TeilstudiengĂ€nge des Kombinatorischen Bachelor of Arts; alle TeilstudiengĂ€nge des Bachelor of applied Science sowie zahlreiche StudiengĂ€nge zum Bachelor of Science) sind auf den Zugang zu einem Studiengang Master of Education abgestimmt. FĂŒr zahlreiche TeilstudiengĂ€nge und StudiengĂ€nge ist die Bachelorphase schulformspezifisch profiliert.
- UniversitĂ€t Bielefeld: Im Modellversuch 2002 hatte die UniversitĂ€t Bielefeld ein durchgehend polyvalentes Angebot. Mit dem neuen LABG 2009, ab dem Wintersemester 2011/12 in Bielefeld umgesetzt, ist Polyvalenz mit den landesweiten Vorgaben fĂŒr den Bereich Grundschule nicht mehr vereinbar.